Interkantonales Hornusserfest Stalden-Dorf

Samstag, 13. August 2016 (3./4. Stärkeklasse)

Bei bestem Hornusserwetter, leichtem Wind aus verschiedenen Richtungen und wunderschöner Kulisse eröffnete die 3. und 4. Stärkeklasse das Interkantonale Fest in Stalden-Dorf. Der blaue Himmel machte den Abtuern das Leben schwer und so kam es, dass nur wenige Teams ihr Ries sauber halten konnten.

 

In der 3. Stärkeklasse führte nach dem Anhornussen Schüpbach B mit 403 Punkten vor Dieboldshausen mit 390 Punkten. Dahinter lagen Kriechenwil, Tenniken, Rüti-Büren und Rütschelen B, alle noch mit 0Nr. Die schlagstärksten Mannschaften Reutenen A (478) und Belp-Toffen B (416) wurden durch 2 kassierte Nummern bereits zurückgebunden.

Beim Ausstich kassierte Schüpbach B im letzten Umgang gleich drei Nummern und viel so aus der Entscheidung. Dieboldshausen dagegen gab sich im Ries keine Blösse und zeigte auch am Bock eine starke Leistung. Mit 0Nr. 1224Pt. durften sie sich als Sieger feiern lassen. Tenniken zeigte am Nachmittag eine ausgezeichnete Leistung und erreichte mit Total 0Nr.  1208Pt. Rang 2. Den letzten Podestplatz sicherte sich Kriechenwil mit 0Nr. 1086 Pt. Die weiteren Preisgewinner waren Rüti-Büren (0Nr. 1039Pt.), Rüderswil B (1Nr. 1248Pt.) und Rütschelen B (1Nr. 889Pt.)

 

 

Bei den Einzelschlägern führte am Vormittag Sven Gyger, Dieboldshausen mit 41Pt. vor Hanspeter Fankhauser, Rüderswil B mit 39Pt. und Markus Rüegsegger, Schüpbach B mit 38Pt. Trotz einem 16er als dritten Streich war für Sven Gyger vor dem letzten Umgang noch alles möglich, konnte er sich doch an der Resultatwand über die Ergebnisse seiner Gegner informieren. Er zeigte keine Nerven und erzielte mit 21/19 noch einmal zwei top Streiche, und dies obwohl er vor dem letzten Streich noch angezählt war. Mit 119 Punkten durfte er sich über den Festsieg freuen. Eine ganz knappe Entscheidung gab es um die weiteren Podestplätze, welche beide mit 115 vergeben wurde. Dank einem 21er im letzten Streich sicherte sich Hanspeter Fankhauser, Rüderswil B Rang 2 vor Markus Rüegsegger, Schüpbach B, welcher als längsten Streich “nur“ eine 20er hatte. Bester Nachwuchshornusser war Marcel Hirsbrunner, Schüpbach B mit 75Pt.

Für den Kranz benötigte man 88 Punkte, für die Zweitauszeichnung 77 Punkte.

 

In der 4. Stärkeklasse schaffte es kein Team, ihr Ries im Anhornussen sauber zu halten. Mit je einer Nummer nahmen Wichtrach B und Reutenen B den Ausstich von der Tabellenspitze aus in Angriff. Hinter ihnen lagen 6 Teams mit bereits je 3 Nummern.

Der Nummernsegen ging auch im Ausstich weiter, wobei es in den ersten vier Rängen keine Verschiebungen mehr gab. Somit gewann Wichtrach B trotz einer weiteren Nummer die 4. Stärkeklasse mit 2Nr. 936Pt. Reutenen B musste im Ausstich gar 3 Nummern hinnehmen, mit total 4Nr. 910Pt. reichte es aber trotzdem für Rang 2. Das letzte der begehrten Trinkhörner ging an Etzelkofen B mit 5Nr. 962Pt. Über die weiteren Preise durften sich Lyss C (5Nr. 897Pt.), Lohn (5Nr. 882Pt.) und Schlosswil-Gysenstein B (6Nr. 954Pt.) freuen.

 

 

Bei den Einzelschlägern führte Beat Schürch, Büren zum Hof B mit 38 Punkten vor Christian Schertenleib, Lyss C mit 37 Punkten und Christian Spielmann, Wäseli C mit 36 Punkten.

Dem Leader Beat Schürch missriet dann der erste Streich am Nachmittag, er musste sich eine 10 schreiben lassen. Die anderen drei Streiche glückten dann aber besser und so kam er auf 102 Punkte, was zum Sieg ausreichte. Genau 100 Punkte schlug Christian Spielmann, Wäseli C und kam so auf Rang 2. Die letzte Glocke sicherte sich dank einer ausgeglichenen Leistung Gregor Andres, Rüdtligen-Alchenflüh B mit 97 Punkten. Mit ausgezeichneten 91 Punkten wurde Pascal Schlup, Aetingen B bester Nachwuchshornusser.

Für den Kranz benötigte man 77 Punkte, für die Zweitauszeichnung 71 Punkte.

 

Ärgerlich war, dass es schon beim Anhornussen wie auch beim Ausstich fehlerhafte Informationen gab, welche in falschen Ranglisten resultierten. Das Rechnungsbüro und der Obmann sehen in solchen Fällen uralt aus, auch wenn sie diesbezüglich absolut keine Schuld trifft. Kampfrichter, Spielführer und Rieschefs sind hier in der Pflicht, sauberer und gewissenhafter zu arbeiten bzw. zu kontrollieren.

Die schönen Spielfelder, das schöne Wetter und der mit viel Liebe fürs Detail hergerichtete Festplatz sowie die ausgezeichnete Organisation sorgten für ein Hornusserfest, welches sicherlich bei allen in bester Erinnerung bleiben wird. Ein grosses Dankeschön an die HG Stalden-Dorf sowie an alle fleissigen Helfer.

 


 

Hornussen - Zwei Grossanlässe in der Region Bern-Ost

Die Hornussergesellschaft Stalden-Dorf organisiert 2016 das Interkantonale Hornusserfest, das Emmentalische Hornusserfest und den Veteranentag. Für die Organisation der Anlässe bleibt knapp ein Jahr Zeit.

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